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Smartathon: Die Stadt smart mitgestalten…

Am Samstag sind knapp 50 Bürger aus London zusammen gekommen, um sich im Rahmen des EU-Projektes smarticipate über moderne Bürgerbeteiligung auszutauschen. Ziel des Projektes smarticipate ist es eine Anwendung zu entwickeln, die Bürgern ein Echtzeit-Feedback zu ihren Vorschlägen liefert. In London, Rom und Hamburg soll dies an verschiedenen beispielhaften Szenarien getestet werden. In London handelte das Szenario von einem neuen Fußballfeld. Der Bürgervorschlag dazu soll zukünftig vom System geprüft und bewertet werden. Erlauben Eigentumsverhältnisse, Luftqualität, Bodenbeschaffenheit etc. das Vorhaben? Dies soll zukünftig automatisiert geprüft werden und Bürgern sowie Stadtmitarbeitern das Leben und die Interaktion erleichtern. In London haben die Bürger in Kleingruppen das Szenario, die benötigten offenen Daten und erste Ideen für Features lebhaft diskutiert. Die kritische Fragen und konstruktiven Ideen der Bürger sind nun Grundlage für die IT-Experten und die Experten aus den jeweiligen Städten für das weitere Vorgehen im Projekt. >>   weiterlesen


Die paradoxe Welt der Küstenlinien

Kennen Sie das Küstenlinien‐Paradoxon? Es hat etwas mit so eindrucksvollen Begriffen wie Fraktal, gebrochene Dimension und Hausdorff‐Maß zu tun. Dass Küstenlinien der Ausgangspunkt für die Festlegung von Hoheitsgewässern eines Staates sind, leuchtet unmittelbar ein. Aber Küstenlinien haben auch einen philosophisch‐soziologischen Aspekt. Erstaunlich, nicht wahr?

Alexander von Humboldt äußerte jedenfalls die Vermutung, dass das Verhältnis von Küstenlänge zu Landmasse Einfluss auf den Entwicklungsstand, die wirtschaftliche Potenz eines Kontinents, hat. Seine Begründung: Je größer der Küstenanteil, desto größer die Teilhabe am Welthandel. Gleichzeitig stellt der Transport von Waren und Personen per Schiff die größere intellektuelle Herausforderung dar. Man denke nur an die Bestimmung des Längengrads (siehe GEONECT Nr. 5). Nach seinen Erhebungen lag Europa mit Blick auf dieses Verhältnis an der Spitze und Afrika war Schlusslicht.>>   weiterlesen


OpenBookCase – öffentliche Bücherschränke finden

Ein ruhiges Wochenende zu Hause, Zeit mal wieder auszumisten. Da auch einige Bücher weg sollen und sich der Verkauf nicht lohnt, möchte ich die gerne verschenken. Also die Bücher bei BookCrossing registriert, um ihnen hoffentlich auf ihrer Reise folgen zu können und ab damit zur nächsten Bücherbox. So die Idee. Nur: wo gibt es hier eigentlich eine? So richtig werde ich weder bei Google Maps noch OpenStreetMap fündig. Dabei kennt OSM das Schlüsselwort „öffentlicher Bücherschrank“.>>   weiterlesen


Ravensteinpreis geht erneut an die Beuth

An dieser Stelle gratulieren wir Elisa Dobers herzlich zum Ravenstein-Förderpreis 2015! Mit dem Ravenstein-Preis werden jährlich herausragende kartographische Leistungen des deutschen Kartographie-nachwuchses ausgezeichnet. Den ersten Preis in der Kategorie „Studierende“ gab es für das Ergebnis von Elisas Bachelorarbeit, die eine Kartenkonzeption zum Roman „Der nasse Fisch“ von Volker Kutscher zeigt.

In der Begründung der Jury heißt es: „Im Rahmen einer Bachelorarbeit […] entstand ein beeindruckender und informativer Kartenband zum Kriminalroman „Der nasse Fisch“ von Volker Kutscher. Auf Basis eines historischen Stadtplans wurden die im Roman erwähnten Lokalitäten schnell und attraktiv erfassbar gemacht und ermöglichen somit dem Leser die Überführung der Schauplätze in das heutige Berlin.“>>   weiterlesen


goCart e.V. – fünf Jahre und weiter – mit neuem Vorstand

„Na, wer hat das Rennen gewonnen?“, möchte der Wirt des Eschenbräu wissen, schließlich haben wir für unsere Mitgliederversammlung auf den Namen goCart reserviert. Egal, nach fünf Jahren oder eigentlich schon länger, können wir wirklich mit Stolz sagen, uns klar als kartographischer Verein in Deutschland etabliert zu haben. Es gab einiges an Vorträgen, an Exkursionen, Stammtischen und sogar eine eigene Zeitschrift, die GEONECT. Auch bei „den Großen“, wie dem Kartographentag haben wir bereits mitgemischt.>>   weiterlesen


5 Jahre goCart e.V. und Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung

Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung

Liebe goCart-Mitglieder,

gerne möchten wir Euch zu einer ordentlichen Mitgliederversammlung am 10. September 2015 einladen. Wir treffen uns um 19 Uhr im „Eschenbräu“ (Triftstraße 67 13353 Berlin-Wedding). Anlässlich unseres 5-jährigen Bestehens spendieren wir ein Freigetränk und hoffen auf konstruktive Gespräche.

Vorläufige Tagesordnung:

  • Eröffnung der Versammlung (Wahlen von Versammlungsleitung, Protokollführung und Stimmzählung)
  • Verabschiedung der Tagesordnung
  • Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und der Beschlussfähigkeit
  • Bericht des Vorstandes
  • Finanzen
  • Rückblick und Ausblick
  • Bericht der Kassenprüfer
  • Vorstandswahlen (Vorschläge für Vorstandsmitglieder erwünscht)
  • Anträge
  • Sonstiges

Weitere Tagesordnungspunkte können bis 22.08.2015 an n.schubbe@goCart-online.com gesendet werden. Die vollständige Tagesordnung wird spätestens 14 Tage vor der Versammlung verschickt.>>   weiterlesen


Google StreetView – Alternativen

Wenn ich nach einem Restaurant oder einem Geschäft Ausschau halte, schaue ich gerne auch mal in Google StreetView vorbei, um zu sehen wie der Laden von außen ausschaut. Doch immer öfter stelle ich enttäuscht fest, dass der Laden in StreetView nicht zu sehen ist. Oder ist die Adresse falsch angegeben? Aber nein, es liegt wohl am Alter der 360°-Bilder, die Google 2008/2009 aufgenommen und wegen des erheblichen Gegenwinds der Datenschützer erst Ende 2010 veröffentlicht hatte. Und, in Berlin lebend, stelle ich fest, dass ich im Luxus bade, schließlich hat Google in Deutschland nur eine größere Zahl an Städten befahren, den Rest des Landes jedoch außen vor gelassen. An eine Erneuerung der Daten denke man aktuell nicht – lohnt den Aufwand nicht, zumindest nicht in Deutschland (siehe Artikel von 2011). Rechts eine Karte der aktuellen Lage (Abdeckung in blau).>>   weiterlesen


31. Mai: Exkursion Rauener Berge

Rauener Berge + Hof Marienhöhe

Wer will raus in die Natur und ist gut zu Fuß?

Der kommt einfach mit zur Exkursion in die Rauener Berge bei Fürstenwalde/Spree!

Was gilt es zu erleben?

  • 09:35 Ankunft am Bahnhof Fürstenwalde/Spree
  • zu 11:30 Wanderung nach Rauen (mit beschaulichem Ortskern) und in die Rauener Berge
  • 12 Uhr Aufstieg auf den Aussichtsturm in den Rauener Bergen (ehemals Trigonometrischer Punkt 1.Ordnung) – Mittag (jeder mit Selbstverpflegung)
  • Besichtigung der Markgrafensteine (bisher größte in Brandenburg bekannte Findlinge)
  • 13 Uhr Abstieg
  • 14 Uhr Besuch des Hofes Marienhöhe (ökologische Landwirtschaft) bei Bad Saarow einschließlich 14:30 Hofführung
  • 15:30 Wanderung entlang des Scharmützelsees durch den Kurort Bad Saarow (mit seinem beschaulichen Bahnhof)
  • 16:30 Rückfahrt von Bad Saarow aus
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    Intergeo in Berlin – Gruppentickets gefälligst?

    Die Messe Intergeo, ein Kongress und Fachmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement, findet dieses Jahr in Berlin statt.

    Die Preise sind wieder ordentlich gestaffelt. Je nach Mitgliedschaft in Vereinen wie DGfK oder DVW gibt es z.B. Kongresspreise von 45 bis 130 EUR (Tageskarte) bzw. 85 bis 335 EUR (Dauerkarte und Anmeldung vor oder nach 15.08.)

    Deutlich günstiger fallen die Messetickets aus: Tageskarte 10 / 25 EUR, Dauerkarte: 24 / 60 EUR. Ermäßigung gibt es für Schüler, Studierende, Auszubildende, Wehrpflichtige und Zivildienstleistende.>>   weiterlesen


    Das Meter und die Französische Revolution

    Was fällt einem zuerst ein, wenn man an Paris denkt? Klar, der Eiffelturm und der Louvre. Ja, meinetwegen auch l‘amour. Aber woran denkt der Kartograph? Richtig! In Paris wurde das Meter erfunden, zusammen mit dem metrischen System für alle Maßeinheiten. Von diesen ist für den Kartographen das Meter das interessanteste. Seine Festlegung ist eine abenteuerliche, ja geradezu bizarre Geschichte.                           

    Abbildung 1: Eine Kopie des Urmeters in Paris.

    Im Europa des 18. Jahrhunderts herrschte eine schier unübersehbare Vielfalt an Maßen und Gewichten. Allein in Frankreich gab es geschätzte 25000 unterschiedliche Maß- und Gewichtseinheiten. Jeder Bezirk, ja fast jede Stadt hatte ihr eigenes Maßsystem. Die örtlichen Beamten waren verpflichtet, die jeweiligen lokalen Referenzmaße vorzuhalten. Soweit möglich waren sie an der örtlichen Rathauswand befestigt. Hohlmaße waren meist in dem Kloster untergebracht, dem der regionale Weinberg gehörte. Auch das neu festgelegte Meter wurde zuerst an Wänden angebracht. In Paris, in der Rue de Vaugirard, hat sich noch ein Exemplar erhalten (siehe Abbildung 1). Diese Vielfalt an Maßen und Gewichten erschwerte natürlich Handel und Verwaltung. Wissenschaftliche Ergebnisse waren schwer vergleichbar.>>   weiterlesen


    Wedding Soundscape – was auf die Ohren

    André Schröder hat sich für seine Bachelorarbeit, im Studiengang Kartographie und Geomedien, an der Beuth Hochschule für Technik Berlin, ein ungewöhnliches Thema ausgesucht: die „Entwicklung einer Klangumgebungskarte“. Mit Mikrofon und Kamera begaben sich er und noch eine weitere Person in den Wedding, genauer: Brüsseler Kiez und Sprengelkiez. Jeweils nachts und tags entstanden so Momentaufnahmen von 21 unterschiedlichen Standorten. Alle Daten (Schallpegel, Wind und Wetter, Panoramafotos) wurden kartographisch verarbeitet und können auf der sehr ansprechend gestalteten Website betrachtet und, viel wichtiger, belauscht werden. Hier der Link zur entsprechenden Beuth-Seite (einfach mal links in den Menüs durch andere Arbeiten stöbern):>>   weiterlesen


    Middle Earth DEM Project

    Hier wird nicht gekleckert: die Jungs und Mädels hinter dem Middle Earth DEM Project haben sich eben mal vorgenommen die gesamte Welt von Tolkiens Mittelerde nachzubauen. Dazu haben Sie alles zusammengesucht was es an kartographischen Quellen über die Fantasie-Welt gibt und daraus ein Geländemodell extrapoliert sowie Wälder gepflanzt und Gewässer eingefügt. Wege, Städte oder gar Menschen gibt es keine. Das Ganze kommt daher etwas nüchtern rüber. Doch allein der Gedanke… hieraus jetzt ein Spiel zu machen. Schön wärs. Die für die Umsetzung genutzte Outerra-Engine (aus der Slowakei) befindet sich noch in der Entwicklung. Ihre Stärke liegt in der unglaublich detaillierten und sehr schnellen Darstellung riesiger Areale – mit planetaren Ausmaßen. Bisher kommt die Engine leider noch nicht in einem Spiel oder anderen Produkten zum Einsatz.>>   weiterlesen


    GEONECT: mehr online!

    Im Zuge der Neuausrichtung von goCart, orientiert sich auch unser ePaper GEONECT etwas um. Wir wollen unsere ausführlichen Artikel etwas in den Vordergrund bringen und sie nicht für das Magazin „aufsparen“. Dafür haben wir die Kategorie „exklusiv-Artikel“ eingeführt. Diese heben sich insofern von den anderen Artikeln im Blog ab, als dass sie mehr eigenen Inhalt aufweisen als die üblichen Interessanter-Link- oder Interessanter-Termin-News. Also Auseinandersetzungen, Besprechungen, eigene Ankündigungen usw. Wir suchen nun vermehrt Schreiber und Schreiberinnen, die Artikel für unseren Blog verfassen möchten. Wer diese nicht selbst einpflegen will, kann sie auch einfach an uns schicken (kontakt@goCartography.de ). Wir übernehmen die Arbeit gern.>>   weiterlesen


    goCart 2.0 mit Sahnehäubchen

    Nach über dreieinhalb Jahren goCart e.V. sollte eigentlich Zeit sein sich mal wieder neu zu erfinden. Der eine oder die andere wird bereits mitbekommen haben, um was es geht. Wir wollen weg vom VEREINS-Image, hin zu mehr Offenheit. Auf den letzten Koalitions… nein, Mitgliedertreffen wurde darüber debattiert was schließlich am Sonntag, 24.11. in Kilobyte und Tastatur gemeißelt wurde: Mitgliedsbeiträge werden freiwillig! Die konkreten Satzungsänderungen findet ihr unter diesem Artikel.

    Warum das Ganze? Unser Verein hat sich auf die Fahne geschrieben vor allem junge Menschen anzusprechen. Mit Angeboten wie Vorträgen, Exkursionen, Stammtisch, kostenfreier Zeitschrift, dem Blog – und das alles möglichst unbürokratisch, zum Ansprechen für jeden. Das hat bisher auch ganz gut funktioniert, doch wir merken einfach: da ist noch mehr drin. Gerade junge Menschen, denen der Euro nicht so locker sitzt, schauen skeptisch, wenn es heißt: der Verein sucht Mitglieder. Selbst Angebote wie die Exkursion, bei der Studierende 30 Euro vom Verein bekommen hätten, wenn Sie Vereinsmitglieder würden – was sie fünfzehn Euro gekostet hätte, somit fünfzehn Euro geringere Exkursionskosten – wurden zögerlich angenommen. Wir sind einfach zu genervt von scheinheiligen ALLES UMSONST Angeboten (Stichwort Telefonvertrag oder Zeitungsabo) und unterschreiben nur nach langem Zögern.>>   weiterlesen