Detektion eines Flüchtlingsboots mit Hilfe von Satellitendaten


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Am Müggelsee laufen aktuell zwischen Mai und September 2017 wissenschaftliche Studien mit dem Ziel kleine maritime Fahrzeuge, die im Mittelmeer zur Überfahrt von Geflüchteten genutzt werden, schneller auffinden zu können. Dafür werden während einer Testreihe unter anderem Radar-Satellitendaten gesammelt und ausgewertet. Search und Rescue Missionen wie Ärzte ohne Grenzen oder Sea-Watch, die mit ihren Schiffen vor Ort sind, sollen mit den Forschungsergebnissen unterstützt werden, um eine lückenlosere Rettungskette und leichteres Auffinden von sich in Seenot befindlichen Menschen zu gewährleisten.

Für die Studie kommt ein originales Flüchtlingsboot, das 121 Menschen zur Überfahrt von Libyen nach Europa diente, zum Einsatz. Das 12 Meter lange, aufblasbare 5-Kammern PVC Boot wird viele Male am Müggelsee während der Overpass-Zeiten mehrerer Forschungssatelliten (z.B. TerraSAR-X des DLR) platziert. Um eine möglichst realistische Radar-Streuungssignatur aufnehmen zu können, soll das Boot einige Male mit möglichst vielen Menschen gefüllt werden; die erste Aktion dieser Art findet bald statt:

Abends, am 11. Juni ist es wieder soweit und goCart ist mit an Bord! Wir benötigen SO VIEL Menschen wie möglich, um zumindest ein halbwegs volles Boot zu simulieren. Keine fünfzig, ganz sicher keine 120, aber 20 aufwärts wäre hilfreich.

Bitte meldet euch bei uns entweder per Mail oder in unserer Facebook Veranstaltung! Treffpunkt wäre spätestens 18 Uhr am Liegeplatz, ansonsten gibt es auch eine schöne Liegewiese (siehe Karte unten), die ab 15 Uhr von uns und ein paar Bieren etc. besucht wird. Ach und bringt Schuhe mit, die richtig nass werden können, das Boot ist mindestens feucht, stellenweise ist etwas Wasser im Boot. Barfuß ist nicht zu empfehlen, die Holzlatten sind rutschig und es gibt viele Schrauben, die hervor stehen. Eine begrenzte Anzahl von Schwimmwesten ist vorhanden.

Weitere Infos zum Projekt findet ihr hier.