Tagungsbericht „Workshop 3D-Stadtmodelle“


Auf dem dritten Workshop der gemeinsamen Kommission der Deutschen Gesellschaft für Kartographie (DGfK) und der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation (DGPF) ist es dem Veranstalter abermals gelungen, zum Thema »3D-Stadtmodelle« etwa 90 Teilnehmer aus Hochschulen, Firmen und Verwaltung zu gewinnen. Entsprechend dem Teilnehmerkreis waren die Vorträge der zweitägigen Veranstaltung vom 8. und 9. November 2011 in Bonn bunt gemischt und reichten von der Datenmodellierung und der Datenverarbeitung bis hin zu Präsentationen über aktuelle Anwendungen aus dem In- und Ausland. Beispielhaft seien hier einige wenige Beiträge erwähnt.

Aus dem Bereich der Wissenschaft berichtete Prof. Dr. Döllner von der Universität Potsdam über Methoden zur Analyse und Visualisierung sowie zur semantischen Klassifizierung großer dreidimensionaler Punktwolken, die räumlich unregelmäßig verteilt sind und keinerlei Sachinformationen enthalten. Döllner zeigte auf, wie auf der Basis von Punktwolken-Charakteristiken semantischer Information durch eine schrittweise Identifikation Vegetationsbereiche und Bodenpunkte abgeleitet werden können.

Aus dem Umfeld der Standards und Normen berichtet Dr. Gerhard Gröger von der Universität Bonn, dass es auch im Rahmen der Umsetzung der INSPIRE-Richtlinie notwendig ist, bereits verfügbare 2,5D- bzw. 3D-Gebäudemodelle auf europäischer bzw. nationaler Ebene interoperabel bereitzustellen.

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