GoogleMaps wechselt auf WebGL – mit 3D-Gebäuden und Schrägansichten


Wer mit bestimmten Browsern auf die Google Maps Seite geht, bekommt neuerdings in der linken, unteren Ecke angeboten auf MapsGL umzuschalten. So betitelt Google seine neue auf WebGL basierende Engine, welche jetzt, entsprechende Hardware vorausgesetzt, ein wesentlich flüssigeres Betrachten der Karteninhalte ermöglicht.

Neben der generellen Verbesserung der Performance hat Google nun seine 45°-Schrägansichten als letzte Zoomstufe der Satellitenansicht integriert. Ähnlich wie bei Bing Maps werden vier Ansichten zur Verfügung gestellt. Leider bietet Google hier noch keine so gute Abdeckung wie die Konkurrenz. Berlin fehlt z.B. Dafür gibt es Stuttgart oder Rom zu bewundern. Über das Aufnahmedatum gibt Google keine Auskunft. Einige Details lassen jedoch in Stuttgart auf den Spätsommer/Herbst 2009 schließen.

Google nennt auf seiner MapsGL-Seite Firefox8 und Chrome14 als Mindestvoraussetzung, sowie einige Hardware-Spezifikationen. Der Internet Explorer hat WebGL jedoch noch nicht implementiert und unterstützt dementsprechend auch nicht MapsGL. Unter Googles eigenem Browser Chrome läuft die neue Maps-Ansicht erwartungsgemäß sehr flüssig. In Firefox hakt es dagegen mehr und die Kartendarstellung wirkt ausgefranster. Es kann hier getrost erstmal von der Funktion Gebrauch gemacht werden wieder auf die klassische Ansicht zurückzuwechseln.

 Schrägansicht in Stuttgart (anklicken zum Zoomen) 3D-Gebäude in Berlin (anklicken zum Zoomen)

Über Martin Vigerske

Hat 2005 sein Diplom und 2008 seinen Master in Kartographie und Geoinformation an der Beuth Hochschule für Technik Berlin (bzw TFH) beendet und arbeitet dort seit 2006 als Technischer Mitarbeiter im Labor für Geomedien.