Archiv für den Tag: 15. Februar 2016


Die paradoxe Welt der Küstenlinien

Kennen Sie das Küstenlinien‐Paradoxon? Es hat etwas mit so eindrucksvollen Begriffen wie Fraktal, gebrochene Dimension und Hausdorff‐Maß zu tun. Dass Küstenlinien der Ausgangspunkt für die Festlegung von Hoheitsgewässern eines Staates sind, leuchtet unmittelbar ein. Aber Küstenlinien haben auch einen philosophisch‐soziologischen Aspekt. Erstaunlich, nicht wahr?

Alexander von Humboldt äußerte jedenfalls die Vermutung, dass das Verhältnis von Küstenlänge zu Landmasse Einfluss auf den Entwicklungsstand, die wirtschaftliche Potenz eines Kontinents, hat. Seine Begründung: Je größer der Küstenanteil, desto größer die Teilhabe am Welthandel. Gleichzeitig stellt der Transport von Waren und Personen per Schiff die größere intellektuelle Herausforderung dar. Man denke nur an die Bestimmung des Längengrads (siehe GEONECT Nr. 5). Nach seinen Erhebungen lag Europa mit Blick auf dieses Verhältnis an der Spitze und Afrika war Schlusslicht.>>   weiterlesen


Konflikt im Ost-Kongo

Die Region Ost-Kongo und die Grenzgebiete zu Burundi, Ruanda und Uganda werden seit 1994 von einem schwerwiegenden Konflikt erschüttert. Seit 1998 starben mehr als 5.4 Millionen Menschen – 90% davon Zivilisten. Das „Council on Foreign Relations“ hat zu diesem Thema eine interaktive Reportage mit Karte veröffentlicht:

http://www.cfr.org/congo-democratic-republic-of/eastern-congo/p37236?cid=otr-marketing_use-Congo_InfoGuide-BrilliantMaps#!/#map