Archiv für den Tag: 4. Februar 2013


Stadtraum, Stadtlandschaft, Karte. Literarische Räume vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart

Vom Buchrücken:

In literarischen Texten ist nicht nur die Handlung, sondern auch die Szene zu betrachten: Der Zugang zu Räumen, ihre Kodierung, ihre orientierende Funktion, oft auch ihre sperrige Verstelltheit bilden ein Widerstandsmoment, an dem Erzählen sich stets schon abarbeitete. Auch wenn der Begriff der Karte, der die rezente Diskussion um Raumkonzepte mit bestimmt, methodisch moderner als der der Landschaft ist, stellt sich die Frage, wie Karte und Landschaft sich historisch in einzelnen Texten überschneiden, ergänzen und ersetzen. Der Band nimmt beide Aspekte den hermeneutischen wie den raumtheoretischen in den Blick. Mit Themen wie Luftbild und Internet eröffnen sich weitere Zugangsweisen und Bezugnahmen auf Städte und Räume.>>   weiterlesen


Die Werkstatt des Kartographen. Materialien und Praktiken visueller Welterzeugung

Vom Buchrücken:

Von der ersten Idee bis zur gedruckten Karte gehört es zur Aufgabe des Kartographen, ein weites Spektrum von Kulturtechniken zu beherrschen: Messen, Zählen, Sammeln, Vergleichen, Auswählen, Abstrahieren, Projizieren, Zeichnen, Gravieren, Revidieren, Drucken und Vermarkten. Ihr gemeinsamer Fluchtpunkt ist die Veranschaulichung einer Idee von der Welt.
Mit vierzehn Beiträgen wird die Tür zur Werkstatt des Kartographen geöffnet, um ein Laboratorium zur visuellen Welterzeugung zu betreten. Anhand kritischer Rekonstruktionen sollen die Motive und Interessen bestimmt werden, die den kartographischen Praktiken seit dem frühen 19. Jahrhundert dienen.
Ein in diesem Band erstmals veröffentlichter Lebens- und Arbeitsbericht des Gothaer Kupferstechers August Kramer erlaubt einen faszinierenden Einblick in eine kartographische Werkstatt aus der Zeit um 1900.>>   weiterlesen