Martin Vigerske


Über Martin Vigerske

Hat 2005 sein Diplom und 2008 seinen Master in Kartographie und Geoinformation an der Beuth Hochschule für Technik Berlin (bzw TFH) beendet und arbeitet dort seit 2006 als Technischer Mitarbeiter im Labor für Geomedien.

Radmesser – Berliner Radverkehr

Beim Tagesspiegel gibt es erneut eine spannende Analyse, mit gewohnt hochwertiger Geovisualisierung. Der Berliner Radverkehr platzt aus allen Nähten. In gewisser Weise etwas positives, bedeutet es doch, dass immer mehr Menschen per Rad unterwegs sind (laut 2013er Quelle sind 53% aller Berliner Haushalte unmotorisiert). Doch die Stadt muss mithalten. Auf der radmesser-Seite wird der aktuelle Zustand der Berliner Radwege dokumentiert und aufgezeigt welcher Bezirk wo aktiv werden möchte. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Verkehrssicherheit. Hier stattete das Team hinter radmesser im Herbst 2018 über hundert Fahrer*innen mit Ultraschall-Sensoren aus, um aufzudecken wo in der Stadt Radfahrer*innen besonders oft eng überholt werden. Die Karte unten visualisiert die Engstellen.>>   weiterlesen


3 Jahre Geovisualisierungen

Am 01. Dezember 2015 startete mit „Berlins neue Skyline“ eine gewagte Artikel-Reihe auf goCartography.de: Täglich wollte Caro ein neues Motiv hochladen, inklusive kleiner Beschreibung und Link zum Original. Sie hat länger durchgehalten, als ich dachte… :-). Genau ein Jahr lieferte sie Tag für Tag eine spannende interaktive Karte, eine 3D-Visualisierung, einen ungewohnten Blick auf die Welt und vor allem viel Inspiration für eigene Geovisualisierungen. Für die Beuth-Studis der Geoinformation gehört diese Sammlung bereits zum Unterrichtsmaterial. Unter den Quellen war der Tagesspiegel sehr beliebt, was dazu führte, dass wir die Firma webkid.io (die u.a. die links gezeigte Skyline für den Tagesspiegel visualisierte) bereits zu Gast hatten.>>   weiterlesen


FID Karten – März 2019 Workshop zum Thema Geodaten-Recherche an der Staatsbibliothek

Die Staatsbibliothek startete dieses Jahr einen neuen Service, den Fachinformationsdienst Kartographie und Geobasisdaten. Wer in seinem Projekt Karten, Satellitenbilder oder andere Geodaten benötigt, kann nicht nur den riesigen Katalog der Stabi durchforsten und evtl. das eine oder andere Digitalisat anfordern, sondern bekommt auch aktive Recherche-Hilfe durch die Mitarbeiter*innen der Berliner Staatsbibliothek. Diese schauen sehr gerne über den Tellerrand und kennen nicht nur ihren eigenen Katalog, sondern auch etliche gute Quellen im Netz. Ein Recherche-Antrag kann kostenfrei in Auftrag gegeben werden.>>   weiterlesen


Du bist blind… – Taktile Karten

Per Busch ist seit 25 Jahren zu 100% blind und schreibt darüber in seinem Blog „Du bist blind…“. Er notiert dabei nicht nur seine persönlichen Gedanken über diese „andere Welt“, schafft es sogar eine Liste von Vorteilen zusammenzustellen (keine optischen Vorurteile empfinden, aber auch nicht bei Umzügen helfen müssen), sondern führt vor allem viel Technik auf, die ihm den Alltag erleichtert. Über seinen Artikel „Blind im Wald“ finden wir die Zusammenstellung „Taktile Karten aus dem 3D-Drucker„. Hier gibt es Anleitungen zur Entwicklung solcher Karten aus OpenStreetMap-Daten, aber auch weiterführende Artikel aus der Wissenschaft. Da kann man sich schon eine Weile durchgeklickt werden.>>   weiterlesen


Google Standortverlauf visualisiert

Wer wie ich zu den „braven“ Google-Nutzern gehört und schon lange die diversen Dienste nutzt, hat natürlich bereits einen ansehnlichen Datenschatz auf den Servern des kalifornischen Unternehmens angehäuft. Darüber freut sich nicht nur Google (bzw. Alphabet Inc.), ich selbst kann diese Datensätze auch nutzen, z.B. um mir eine Karte meines Bewegungsverlaufs anzufertigen. Dazu benötige ich lediglich die freie Software QGIS und Geduld… je nachdem wie viele Jahre ich das Tracking bereits aktiviert habe. Bei mir haben sich zwischen September 2011 und September 2018 knackige 1,5 Millionen Punkte angesammelt. Unter Standortverlauf könnt ihr euch eure Historie nach Datum sortiert anschauen und überlegen, ob sich ein Download lohnt.>>   weiterlesen


Juliamia Studien und der WorldMapCreator

Julia Mia Stirnemann ist Doktorandin an der Hochschule der Künste in Bern und beschäftigt sich seit Jahren mit geographischen Themen. Ähnlich wie das Magazin Katapult, nutzt sie zur Beschreibung ihrer Arbeit das Kunstwort Kartografik. Auf Ihrer Seite finden wir daher neben verschiedenen grafischen Projekten (Poster, Logos, Bücher) auch klassische Karten sowie moderne Internetkartographie.

Über den WorldMapCreator bin ich auf sie aufmerksam geworden. Das ist eine schön umgesetzte Anwendung, die verschiedene Projektionen und damit einhergehend die Verformung der Landmassen visualisiert. Eingängig kann die Karte per Ziehen mit der Maus oder über Schieberegler und Eingabefelder bearbeitet werden. Dabei fließen die Formen sanft ineinander über und es können z.B. Flüsse oder Orte hinzugefügt und angepasst werden. Der Generator ist laut Projektbeschreibung seit Anfang 2015 in Bearbeitung und wird noch bis Ende 2017 weiterentwickelt.>>   weiterlesen


11. Juni – Wir stechen in See!

Nicht nur der Geostammtisch im Juli wird besonders (siehe Radtour & Fokus: Erde), sondern auch am Sonntag, 11. Juni geht es raus in die Natur bzw. aufs Wasser. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie um die Detektion kleiner maritimer Fahrzeuge begeben wir uns zum Müggelsee, um dort mit einem ehemaligen Flüchtlingsboot rauszufahren und es per Satellit aufnehmen zu lassen. Dazu brauchen wir so viele Personen wie möglich – mindestens zwanzig! Sonntag 18 Uhr ist spätestens Treffpunkt am Segel-Club Wiking, 19 Uhr fliegt der Satellit über uns hinweg. Ab 15 Uhr können wir uns auch schon auf der gegenüber liegenden Wiese treffen. Alle Details zu der Untersuchung und dem Treffen gibt es hier auf der Projektseite.>>   weiterlesen


Katapult – Magazin für Kartografik und Sozialwissenschaft

 

In Greifswald hat sich eine Gruppe Sozialwissenschaftler aufgemacht und einen gewagten Weg eingeschlagen: ein neues PRINT-Magazin! Doch da soziale Wissenschaften vor allem durch eines bekannt sind, nämlich Texte und Diagramme, hätten die aktuell drei Mädels und acht Jungs entweder Bildmaterial teuer einkaufen müssen, oder eben: selbermachen! Tatsächlich lernte sich die Gruppe das Erstellen von Grafiken und Karten eben mal selbst an und kam so wohl auf das schöne Wort „Kartografik“ in ihrem Untertitel. Keine knallharte Kartografie, aber eben mehr als nur einfachste Grafik. Diese sind natürlich kein Selbstzweck, sondern unterstützen Themen aus Politik, Wirtschaft, Recht, Geschichte und Sprache. Vieles davon kann auch online betrachtet werden oder natürlich auf wohl riechendem, holzhaltigen Papier der Print-Ausgabe. Gibt es im gut ausgestatteten Bahnhofszeitungsladen und natürlich online, im Abo für 5 Euro oder einzeln für 6,80 inkl. Versand.>>   weiterlesen


Offene (Geo-)Daten in der Wissenschaft

Spannende Runde vom Verein zur Förderung der Geomatik der HafenCity e.V:

„Wir laden ein zu einem Wissenschafts-Workshop am Freitag, 23.06.2017 bei der Technologiestiftung Berlin […]

Wie werden offene Daten in der Wissenschaft genutzt? Welche Fallstricke müssen im Umgang mit offenen Daten beachtet werden? Diesen und weiteren Fragen wollen wir im Rahmen des Workshops rund um offene (Geo-) Daten in der Wissenschaft nachgehen. […]“

>> MEHR DAZU und Call for Abstracts


Perspektiven 2016 / 03 Geo Data Journalism

Am 07. Juni setzten wir uns in unserer Perspektiven-Reihe mit dem Thema Geo Data Journalism auseinander (journalistische Datenvisualisierungen, interaktive Webapplikationen und digitale Kartographie). Drei Gäste beleuchteten das Thema:

Moritz Klack (webkid.io)
Das webkid-Team macht Daten lebendig: Sie entwickeln interaktive Datenvisualisierungen und Webkarten für namenhafte Zeitungen wie die Berliner Morgenpost oder Die Welt. >> Seine Präsentation.

(kein Mitschnitt zu diesem Vortrag)

Lorenz Matzat (lokaler.de)
Mit Lokaler lassen sich Daten wie Orte, Termine und Nachrichten automatisiert einlesen und kartographisch darstellen, z.B. für GO Berlin, dem Portal der Berliner Stadtmagazine TIP und ZITTY. >> Datenjournalismus.net>>   weiterlesen